10 Lebensmittel, die bei Gicht helfen können

Lebensmittel bei Gicht Ernährung

​Besonders Gichtpatienten sollten auf eine purinarme und ausgewogene Ernährung achten. Purinhaltige Lebensmittel und eine ungesunde Ernährungführen zu erhöhter Harnsäure und schlechtem Abtransport dieses Stoffwechselproduktes, was Entzündungen sowie Gichtattacken begünstigen kann. Um dem entgegenzuwirken, raten Ernährungswissenschaftler zu einer purinarmen Ernährung mit möglichst vielen Anteilen an Obst und Gemüse.

1. Brunnenkresse – eine scharfe Sache gegen Gicht

Brunnenkresse ist reich an Senfölen und ein sehr empfehlenswertes Kreuzblütengewächs für Gichterkrankte. Ihr werden harntreibende, als auch antibakterielle Eigenschaften nachgesagt.

2. Zitrone – damit sie nicht sauer werden

Auch hier heißt: „Sauer macht nicht gleich sauer“. Im Gegenteil! Trotz ihrer Fruchtsäure wirkt die Zitrone im Stoffwechsel basisch und ist sehr effektiv gegen Übersäuerung im Körper, pur oder verdünnt. Naturbelassene Zitronensäfte können sie auch fertig für kleines Geld im Supermarkt erhalten.

3. Sauerkirsche – mit Gicht ist gut Kirschen essen

Insbesondere die Montmorency Sauerkirsche hat spätestens nach der Veröffentlichung der Studie über Reduzierung von Gichtattacken durch Kirschen (2012 Zuqing Zhang und seinem Team von der Universität Boston) auch die größten Zweifler überzeugt, dass auch hochkonzentrierte natürliche Pflanzenstoffe Beschwerden deutlich lindern können. Montmorency Sauerkirschen wirken starkentzündungshemmend und harnsäureregulierend.

4. Zwiebeln-mit Zwiebeln zwiebelt es weniger

Zwiebeln haben u. a. antibakterielle, entzündungshemmende und blutbildende Wirkung, wobei sie generell gesundheitsfördernd sind. Sie zählen nicht nur zu den basischen Lebensmitteln, sondern sind auch für Gefäße und das Herzkreislaufsystem von Vorteil. Achten sie darauf, wenn möglich Zwiebeln roh in den Speiseplan zu integrieren.

5. Sellerie – gut fürs Blut ohne Bloody Mary

In diversen Untersuchungen wurde eine harnsäuresenkende und schmerzlindernde Wirkungdurch Sellerie festgestellt. Ob roh oder gekocht, Sellerie gibt nicht nur eine besondere Geschmacksnote sondern auch einen gesunden Beitrag.

6. Weinrebe/-traube – im Wein liegt die Wahrheit, auch ohne Alkohol

Ob als Tee oder ganze Frucht. Wintrauben sind bei Gicht sehr empfehlenswert.

7. Tomate – nicht nur gut für Ketchup

Tomaten zählen ebenfalls zu den basischen Lebensmitteln. Ihnen werden blutbildende, verdauungsfördernde und positive Wirkung bei Gicht und Rheuma nachgesagt.

8. Erdbeere – die Erdbeersaison kann kommen

Wegen ihrer blutreinigenden und harntreibenden Wirkung mit positiver Wirkung auf Harnsäure bei Gicht und v.a. auf Blasen- und Nierensteinen, sollten sie die nächste Erdbeersaison nicht verpassen.

9. Apfel – an apple a day keeps the doctor away

Nicht nur als guter Vitaminspender sondern auch als Stoffwechselanreger unterstützt der Apfel bei regelmäßigem Genuss rheumatische Erkrankungen und Gicht. Gut gewaschen, ist es von Vorteil die Schale mit dem darin enthaltenen Pektin zu essen.

10. Pflaume- nicht nur „durchschlagende“ Wirkung

Neben ihrer abführenden Wirkung bei Verstopfung erweisen sich Pflaumen auch bei Gicht und rheumatischen Beschwerden als hilfreiches Lebensmittel.

 

Die richtige Ernährung kann bei Gichterkrankungen eine entscheidende Rolle spielen und die medikamentöse Therapie unterstützen, jedoch nicht gänzlich ersetzen. Bitte kontaktieren Sie bei weiteren individuellen Fragen bzgl. der richtigen Ernährung Ihren Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker.

 

Autor: Heilpraktiker Tobias Duven

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