Handtücher und eine Kerze

Welche Hausmittel bei Gicht helfen

Beim akuten Gichtanfall muss schnell Hilfe her, denn die Schmerzen im Gelenk nehmen rasch zu. Bevor es zum Arzt geht, können bewährte Hausmittel die Gichtbeschwerden lindern. Auch langfristig können bestimmte Heilpflanzen – und die Sauerkirsche – dabei helfen, die Harnsäure zu senken und Gichtattacken vorzubeugen. Was man tun kann und was wirklich hilft, hier im Überblick.

Schnelle Hausmittel beim akuten Gichtanfall

Bei den meisten beginnt die Gichtattacke im großen Zeh, im Großzehengrundgelenk oder in einem Fingergelenk an einer Hand. Während beim ersten Gichtanfall meist nur ein Gelenk angeschwollen und schmerzhaft ist (Monoarthritis), können sich über die Jahre auch mehrere Gelenke entzünden, z.B. im Sprunggelenk oder im Knie (Polyarthritis).

Die Attacken kommen plötzlich und heftig. Manchmal spürt man einen beginnenden Gichtanfall und kann versuchen, ins Geschehen einzugreifen. Meist wird es aber innerhalb weniger Stunden immer schlimmer, bis man kaum die Schuhe anziehen kann, um zum Hausarzt zu gehen.

Hausmittel bieten meist günstige Lösungen für die Behandlung von häufigen Erkrankungen und Problemchen aller Art. Mit der Erfahrung vieler Generationen lässt sich den Beschwerden entgegenwirken, ohne gleich zu irgendwelchen Medikamenten zu greifen. Hausmittel gegen Gicht gibt es dutzende – zu unterscheiden sind Hausmittel für den akuten Gichtanfall und vorbeugende Hausmittel, die Harnsäure senken und das Risiko für neue Gichtschübe reduzieren sollen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt unterschiedliche Hausmittel gegen Gicht vor und informiert über Erfahrungen, Tipps und Risiken dieser Hausmittel. Es kann die Abklärung beim Hausarzt nicht ersetzen. Um starke Schmerzen zügig behandeln zu können und langfristiger Schädigung des Gelenks, der Weichteile und der Nieren vorzubeugen, sollte ein Arzt aufgesucht und eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten in Erwägung gezogen werden.

1.      Kälte gegen die Gichtattacke: Gichtzehe kühlen

Das entzündete Gelenk scheint bei einem Gichtanfall in Flammen zu stehen – es ist überhitzt und rot. Das beste Hausmittel ist darum zunächst, die betroffene Stelle vorsichtig zu kühlen:

  • Kalt-Warm-Kompresse: Wer ein Kühlpack griffbereit hat, kann die Schwellung und die Schmerzen damit für eine Weile dämpfen. Man sollte die Kühlkompresse niemals direkt an die Haut drücken, sondern stets in einen Stoff wickeln, z.B. einen Strumpf oder ein Küchentuch.
    Vorteil: Man kühlt direkt die betroffene Stelle.
    Nachteil: Die selbstgemachte „Kältetherapie“ wirkt nicht lange und schränkt im Alltag ein. Der Druck kann als schmerzhaft empfunden werden.
  • Kaltes Fußbad: Man kennt dieses Hausmittel vor allem gegen geschwollene Füße im Hochsommer. Doch auch bei einem Gichtanfall im großen Zeh oder im Knöchel kann es vorübergehende Linderung bringen. Vorteil: Man hat keinen direkten Druck auf das Gelenk und hat die Hände frei. Nachteil: Der ganze Fuß wird kalt, was gerade im Winter unangenehm sein kann.

2.      Ruhe und richtige Lagerung

Beim akuten Gichtanfall sollte man das betroffene Gelenk unbedingt schonen, um weitere Gelenkreizung zu verhindern. Keine engen Schuhe, kein Sport, in manchen Fällen sogar: keine Arbeit.

Es kann helfen, das betroffene Bein hoch zu lagern. Das nimmt ein wenig den Druck raus und verhindert unbedachte Bewegungen. Wenn möglich sollte man das Bein nicht steif auf einem Hocker ablegen, sondern auf eine weiche Unterstützung der Kniebeuge achten.

3.      Omas bestes Hausmittel gegen Gicht: Quarkwickel

Eins der vielseitigsten Hausmittel ist wahrscheinlich der Quarkwickel. Der kühle Umschlag aus normalem Speisequark oder Topfen ist schnell gemacht und verschafft entzündeten Gelenken etwas Linderung.

So wird’s gemacht: Eine finger-dicke Schicht Quark auf einen Stoff aufbringen, z.B. Verbandsstoff oder ein altes (sauberes!) Baumwolltuch. Darüber ein Blatt Küchenrolle zum Schutz und darüber ein Küchentuch, der alles zusammenhält. Wenn der Wickel warm geworden ist, vorsichtig entfernen.

Der Quarkwickel gegen Gicht soll entzündungshemmend und abschwellend wirken.  Zum einen ist der Quark frisch aus dem Kühlschrank ideal zum Kühlen, zum anderen soll die natürliche Säure des Milchprodukts das saure Entzündungsmilieu aus dem Gelenk „herausziehen“.

4.      Wickeln mit Weißkraut / Kohl, Retterspitz, Honig, …?

In der Naturheilkunde sind zahlreiche Wickel-Varianten für Gichtanfälle bekannt. Manche davon halten dem Test als wirksames Hausmittel sogar wissenschaftlicher Überprüfung stand. Andere Wickel kann man bei akutem Gichtanfall getrost vergessen.

  • Kohlwickel: Ein altertümliches Hausmittel bei Gelenkbeschwerden stellt der Kohlwickel dar, bei dem aus den Blättern des Weißkohls (auch Weißkraut oder Kappes genannt) ein entzündungshemmender Umschlag hergestellt wird. Eine Studie zeigte sehr gute Wirkung von Kohlwickeln gegen altersbedingte Knie-Arthrose, die in Sachen Schmerzlinderung und Beweglichkeit durchaus mit Schmerzsalben vergleichbar ist [Lauche et al. 2016].
    Ob der Weißkrautwickel auch bei Gicht wirkt, ist nicht nachgewiesen. Ein unbehandelter Gichtanfall kann 1-2 Wochen dauern und akute Schmerzen auslösen, verursacht aber keine chronischen Schmerzen wie eine Arthrose. Bei einem eher kleinen Gelenk wie dem Großzehengelenk oder einem Fingergelenk sind die großflächigen Kohlblätter auch deutlich unpraktischer als beim Kniegelenk. Da der Kohl bei der Zubereitung lauwarm sein soll, fällt außerdem die kühlende Wirkung weg.
  • Retterspitz: Ein Wickel mit dem Retterspitz-Öl aus der Apotheke gilt als Klassiker unter den naturheilkundlichen Hausmitteln bei zahlreichen Beschwerden. Bei der Gicht sollte man allerdings vorsichtig sein: Anfangs kühlt der Wickel gut, doch die Pflanzentinktur fördert die Durchblutung und die Stelle erhitzt sich. Das kann im schlimmsten Fall die Schmerzen des Gichtanfalls verschlimmern.
  • Honig: Ein Honigwickel gegen Gicht ist gar keine gute Idee. Während man Honig traditionell wegen der antibakteriellen Wirkung schätzt, spielt bei der Gicht eine bakterielle Infektion gar keine Rolle – die Gelenkentzündung beruht auf den Kristallablagerungen! Honigumschläge werden zudem warm zubereitet und sind eine klebrige Angelegenheit.

5.      Freiverkäufliche Medikamente und Salben

Als „Hausmittel“ kann man auch Medikamente und Salben verstehen, die rezeptfrei in der Apotheke zu kriegen sind. Zur Behandlung der Gichtschmerzen sind sie nur bedingt geeignet:

  • Schmerzsalben mit dem Wirkstoff Diclofenac haben die meisten in der Hausapotheke (z.B. Voltaren Gel oder günstigere Alternativen) und können während eines Gichtanfalls an der Schwellung verwendet werden. Die Wirkung wird verbessert, wenn die Salbe mit einem lockeren Verband abgedeckt wird, um gut einzuziehen. Auch leichte kortisonhaltige Cremes können akut auf die geschwollene Zehe aufgetragen werden. Die Wirkung der Cremes reicht allerdings nicht weit über die Haut hinaus und kann keine entscheidende Besserung im Gelenk bewirken.
  • Franzbranntwein zum Einreiben des schmerzenden Gelenks (nicht zum Trinken). Die Mischung aus pflanzlichen Ölen (unter anderem Minzöl) kühlt die Hautpartie und vermag die Schmerzen etwas zu lindern. Allerdings regt es die Durchblutung weiter an und eignet sich daher eher bei Muskelschmerzen als bei Gichtschmerzen.
  • Vorsicht mit ASS / Aspirin: Dieses Schmerzmedikament sollte NICHT bei Gicht eingenommen werden, da es die Harnsäure im Blut erhöhen und das Risiko für einen Gichtanfall sogar fördern kann.

Langfristige Hausmittel: Gichtschub vorbeugen

Es gibt viel, was man selber tun kann, um die Gicht zu bekämpfen. Das Wichtigste ist die verbesserte Ausscheidung der Harnsäure aus dem Körper – mithilfe von Sauerkirsche, Heilkräutertees oder Natron. Zusätzlich kann man die Harnsäure-Neubildung herunterfahren, indem man sich purinarm ernährt, auf Alkohol verzichtet und Übergewicht langsam abbaut. Alles was in der beschwerdefreien Phase die Durchblutung der Gelenke fördert, hilft dabei, Gichtanfällen vorzubeugen: Warme Füße und viel Bewegung beugen der Ablagerung von Harnsäurekristallen vor!

1.      Sauerkirsche gegen Gicht

Als das beste langfristige Hausmittel gegen Gicht wird die tägliche Einnahme eines Extrakts aus Sauerkirschen empfohlen. Die sauren Kirschen enthalten Pflanzenstoffe, die die Ausscheidung der Harnsäure steigern und damit das Gichtrisiko senken.

Der Tipp mit der Kirsche beruht auf der Beobachtung, dass in Regionen mit großflächigem Anbau von Sauerkirschen regelmäßig zur Erntezeit die Zahl der Gichtpatienten deutlich zurückging.

Dass Sauerkirschen wirklich gegen Gicht helfen, zeigt nicht nur die Erfahrung vieler Betroffener. Mittlerweile konnten verschiedene Studien den positiven Einfluss der Sauerkirsche auf den Harnsäurespiegel und das Risiko eines Gichtanfalls wissenschaftlich untermauern (siehe Infokasten).

Besonders wirksam in Hinsicht auf Gicht und Senkung der Harnsäure scheint die Sauerkirschsorte Montmorency aus den USA und Frankreich zu sein. Man kann sie als Sauerkirsch-Konzentrat oder als Kapseln (CherryPlus – Original) über Apotheken, bei Amazon oder direkt über einen deutschen Hersteller (Cellavent Healthcare)beziehen. Durch die hohe Konzentrierung von diesem Kirschextrakt ist die Wirkung besser als z.B. mit normalem Sauerkirschsaft aus dem Drogeriemarkt (egal ob dm oder von Rossmann.)

Studien: So wirkt die Montmorency Sauerkirsche gegen Gicht

Wissenschaftler der Universität Boston führten zwischen 2003 und 2010 eine groß angelegte Studie mit über 630 Gichtpatienten durch. Die Probanden waren durchschnittlich 54 Jahre alt und nahmen jeweils für einen Zeitraum von einem Jahr an der Studie teil. Untersucht wurde der Einfluss von frischen Sauerkirschen, eines Sauerkirsch-Extrakts und der Kombination von Sauerkirschen mit Allopurinol (siehe auch Medikamente) auf die Häufigkeit von Gichtanfällen.

Gemessen an der Gesamtzahl von Gichtanfällen pro Jahr reduzierte der Verzehr frischer Sauerkirschen das Risiko um 35%, während der Sauerkirsch-Extrakt sogar einen Rückgang um 45% erzielte. Die besten Ergebnisse erzielte die gemeinsame Gabe von Sauerkirschen mit Allopurinol. Das kombinierte Potential sorgte dafür, dass die Zahl der Gichtanfälle um 75% reduziert werden konnte. Allein diese Ergebnisse veranlassten die Versuchsleiter bereits dazu, Sauerkirschen als mögliche Ergänzung einer Gichttherapie zu empfehlen (Zhang et al. 2012).

Eine andere Studie des US-Landwirtschaftsministerium konnte außerdem zeigen, dass Sauerkirschen in der Lage sind, die Harnsäure-Konzentration im Blut um 15% zu senken und die Ausscheidung von Harnsäure um 75% zu erhöhen (Jacob et al 2003). Darüber hinaus konnten Entzündungsmarker reduziert werden. Dieser positive Einfluss auf den Harnsäure-Spiegel ist wahrscheinlich auch der Grund für den Rückgang der Gichtanfälle in der ersten Studie.

2.      Heilkräuter und Heilpflanzen – Harntreibender Tee gegen Gicht

Ein sehr altes Hausmittel gegen vielerlei Beschwerden ist Kräutertee. Sie finden heute eine Vielzahl an verschiedenen Teesorten im Reformhaus und in der Apotheke, denen harnsäurereduzierende Eigenschaften nachgesagt werden. Hierbei geht es in erster Linie um die verstärkte Ausscheidung von Harnsäure aus dem Körper, durch Anregung der Nierentätigkeit.

Unterschiedliche Kräuter sind dafür bekannt, entsprechende Wirkung zu entfalten. Die bewährtesten Vertreter unter den pflanzlichen Hausmitteln sind:

  • grüner Hafertee
  • Brennnesseltee
  • Giersch-Tee
  • Orthosiphon, manchmal auch Katzenbart genannt
  • Zinnkrauttee (Schachtelhalm)

Auch andere Kräutertees bei Gicht können als Nebeneffekt harntreibend wirken:

  • Löwenzahntee
  • Kräutertee Fenchel Anis
  • Hagebuttentee
  • Hibiskustee

3.      Natron – universelles Hausmittel mit Nebenwirkungen

Es gibt wohl kein Hausmittel, dass so vielseitig eingesetzt wird, wie Natron. Das Backsoda ist günstig und kann in Wasser gelöst und getrunken werden. Die Idee dahinter ist, mit Natron den pH des Urins basischer zu machen und so die Ausleitung der Harnsäure zu fördern. Auch hier im Gichtforum berichten einige Betroffene, dass Natron gegen Gicht geholfen habe.

Allerdings hat dieses Hausmittel gegen Gicht Nebenwirkungen. Es senkt auch den pH-Wert im Magen, was die Funktion des Magens beeinträchtigen kann. Außerdem kann es durch die Umwandlung des Backpulvers zu Blähungen und Verdauungsproblemen kommen. Der Einfluss des Natrons auf die Niere kann das Risiko für Nierensteine erhöhen. Deshalb sollte man Natron nicht langfristig jeden Tag trinken. (PharmaWiki 2019)

4.      Purinarme Ernährung

Der Grundstein für ein gesundes Leben trotz Gicht ist die purinarme Ernährung. Zu dem Thema lassen sich ganze Bücher füllen. Hier im Gichtforum gibt es zahlreiche Beiträge zum Thema Ernährung bei Gicht, was quasi DAS Hausmittel gegen Gicht ist.

Da wir etwa 30% der Harnsäure aus der Nahrung aufnehmen, erlaubt es einen gewissen Spielraum für Verbesserung. So soll einem Gichtschub vorgebeugt werden und damit auch langfristig auf Medikamente verzichtet werden.

Grundlegend bedeutet das:

  • mehr Gemüse, Obst, fettarme Milchprodukte, Getreideprodukte
  • weniger Fleisch und Fleischprodukte, weniger Fisch und Meeresfrüchte, weniger sehr fettige Speisen
  • weniger Fertigprodukte mit hohem Fructose-Anteil oder gesüßte Fruchtsäfte

5.      Kein Alkohol bei Gicht

Schon früher war bekannt, dass Gicht gerne nach ausgelassenem Feiern auftritt. Der Auslöser des Gichtanfalls ist oft der Genuss alkoholischer Getränke. Ein einfaches Hausmittel gegen Gicht ist daher: Alkoholverzicht.

Schon ein Glas Wein, eine Flasche Bier oder ein Schnaps erhöht das Risiko für einen Gichtanfall. Zum einen hemmt die Ausscheidung der Harnsäure, was die Menge im Blut erhöht. Gleichzeitig wird mehr Wasser ausgeschieden, was den Harnsäurespiegel im Blut weiter hebt. Dabei enthält Bier durch die enthaltene Hefe sehr viele Purine und belastet den Körper zusätzlich mit Harnsäure.

6.      Wärme zur Vorbeugung

Gichtanfälle kommen oft in den kalten Morgenstunden und in Gelenken, die weit von der Körpermitte entfernt und kalt sind. Dort lagern sich die Harnsäurekristalle am ehesten ab und können die Entzündung auslösen.

Kleine Hilfsmittel helfen dabei, die Füße und Hände auch im Winter und über Nacht warm zu halten. Kuschelsocken, Pulswärmer, und Wärmflaschen unter der Bettdecke sind gute und einfache Hausmittel in der symptomfreien Zeit nach einem Gichtanfall. Wärmende Sohlen in den Winterschuhen und Taschenwärmer in den Manteltaschen sind kleine Tricks, die der Ablagerung und dem Gichtanfall vorbeugen sollen.

7.      Viel Bewegung und gesund Abnehmen – ohne Fasten

Gicht und Übergewicht hängen sehr oft zusammen. Eine gesündere Ernährung würde die unangenehmen Folgen der beiden Krankheiten gleichzeitig verbessern! Wer Verantwortung für seine Gesundheit übernehmen möchte, erzielt mit der Kombination aus leichtem Sport (oder einfach mehr Bewegung im Alltag) und bewussterem Essen im Kaloriendefizit langfristige Erfolge. Die gute Nachricht: Hausmittel gegen Gicht ergänzen sich bestens mit bekannten Tipps zum entspannten Abnehmen.

  • Die meisten purinarmen Lebensmittel sind von Natur aus kalorienarm.
  • Tees mit Bitterstoffen verbessern das Sättigungsgefühl und erleichtern damit die Umstellung auf kleinere Portionen.
  • Die Montmorency Sauerkirsche verbessert nicht nur die Harnsäure-Ausscheidung. Die Kirsche hilft auch gegen Muskelkater und verbessert die Muskelregeneration nach dem Sport. (Keane et al. 2016)
  • Fasten und Extremsport sind bei Gicht Tabu. Wenn der Körper bei radikalen Hungerkuren oder Marathon nur noch die eigenen Körperzellen abbauen kann, um Energie zu gewinnen, werden mehr Purine freigesetzt und zu Harnsäure abgebaut. Das Heilfasten bzw. die sportliche Überanstrengung bergen dann das Risiko, einen Gichtanfall auszulösen!

Fazit: Diese Hausmittel gegen Gicht helfen wirklich

Beim akuten GichtanfallNach dem Gichtanfall, bei erhöhter Harnsäure
KühlenMontmorency Sauerkirsche
SchonenPurinarme Ernährung & Alkoholverzicht
QuarkwickelHarntreibende Tees
Schmerzmedikamente, aber kein ASSÜbergewicht langsam abbauen
Wenn nichts hilft: Zum Hausarzt des VertrauensBei Bedarf: Wärmen

Quellen

  • Jacob, R. A., Spinozzi, G. M., Simon, V. A., Kelley, D. S., Prior, R. L., Hess-Pierce, B., & Kader, A. A. (2003). Consumption of cherries lowers plasma urate in healthy women. The Journal of Nutrition, 133(6), 1826–9. Retrieved from http://jn.nutrition.org/content/133/6/1826.full.pdf+html
  • Keane, K. M., Bailey, S. J., Vanhatalo, A., Jones, A. M., & Howatson, G. (2018). Effects of montmorency tart cherry (L. Prunus Cerasus) consumption on nitric oxide biomarkers and exercise performance. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 28(7), 1746–1756. https://doi.org/10.1111/sms.13088
  • Lauche, R., Gräf, N., Cramer, H., Al-Abtah, J., Dobos, G., & Saha, F. J. (2016). Efficacy of cabbage leaf wraps in the treatment of symptomatic osteoarthritis of the knee a randomized controlled trial. Clinical Journal of Pain, 32(11), 961–971. https://doi.org/10.1097/AJP.0000000000000352
  • PharmaWiki, URL: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=natriumhydrogencarbonat
  • Zhang, Y., Neogi, T., Chen, C., Chaisson, C., Hunter, D. J., & Choi, H. K. (2012). Cherry consumption and decreased risk of recurrent gout attacks. Arthritis and Rheumatism, 64(12), 4004–11. https://doi.org/10.1002/art.346