Gicht einfach erklärt

Einleitung

Plötzlich schmerzt der große Zeh so stark, dass schon das leichte Gewicht der Bettdecke wie ein Presslufthammer wirkt. Die Haut spannt, ist gerötet, und jede kleinste Bewegung verursacht einen stechenden Schmerz. Für viele Betroffene beginnt so der erste Gichtanfall. Oft völlig unerwartet, manchmal nach einem festlichen Essen oder ein paar Gläsern Alkohol. 
Gicht ist keine neue Krankheit: Schon im Mittelalter wurde sie als „Krankheit der Könige“ bezeichnet, weil sie häufig mit reichhaltigem Essen und Alkohol in Verbindung gebracht wurde. Heute weiß man, dass sie jeden treffen kann, unabhängig von Lebensstil oder Einkommen. 

Was ist Gicht überhaupt?

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Harnsäurespiegel im Blut über längere Zeit zu hoch ist. Harnsäure ist an sich nichts Schlechtes. Sie fällt ganz natürlich an, wenn unser Körper Purine abbaut. Problematisch wird es, wenn zu viel Harnsäure entsteht oder sie nicht ausreichend ausgeschieden wird. 
Das Übermaß an Harnsäure kann winzige, nadelförmige Kristalle bilden. Diese lagern sich vor allem in kühleren Körperregionen wie den Gelenken ab und lösen dort schmerzhafte Entzündungen aus 

Wie entsteht Gicht?

Purine sind Bausteine unserer DNA und kommen in vielen Lebensmitteln vor. Fleisch, Innereien, bestimmte Fischsorten, aber auch Alkohol, besonders Bier, enthalten hohe Purinmengen. Beim Abbau dieser Purine entsteht Harnsäure. 
Normalerweise wird Harnsäure über die Nieren ausgeschieden. Ist der Blutspiegel jedoch dauerhaft erhöht, kristallisiert die Harnsäure aus. 
Diese Kristalle werden vom Immunsystem als „Fremdkörper“ erkannt, was zu einer starken Entzündungsreaktion führt, dem typischen Gichtanfall. 
Viele Betroffene berichten, dass solche Anfälle oft nachts auftreten, weil die Körpertemperatur sinkt und Kristalle leichter ausfallen können 

Typische Symptome

Ein Gichtanfall kommt häufig aus heiterem Himmel: 

  • Plötzliche, starke Gelenkschmerzen, meist nachts oder morgens. 
  • Rötung und Schwellung des betroffenen Gelenks. 
  • Überwärmung der betroffenen Stelle. 
  • Manchmal Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl. 

Ein Gichtanfall hält oft einige Tage an und klingt dann langsam ab. Sie können aber jederzeit wieder auftreten, wenn die Ursache nicht behandelt wird. 

Auslöser und Risikofaktoren

Gicht wird durch verschiedene Faktoren begünstigt und oft ist es sogar ein Zusammenspiel: 

  • Purinarm essen: Weniger rotes Fleisch, Wurst und Innereien, dafür mehr Gemüse und pflanzliche Eiweißquellen. 
  • Viel trinken: Wasser und ungesüßte Kräutertees fördern die Harnsäureausscheidung. 
  • Gewicht normalisieren: Schon wenige Kilos weniger entlasten Gelenke und Stoffwechsel. 
  • Bewegung: Sanfte, regelmäßige Aktivität unterstützt den Stoffwechsel und die Gelenkgesundheit. 

Viele Betroffene merken jedoch: Selbst mit Disziplin gelingt es nicht immer, den Harnsäurespiegel dauerhaft im gesunden Bereich zu halten. Hier kann es sinnvoll sein, den Körper zusätzlich gezielt zu unterstützen, idealerweise mit einem natürlichen Ansatz, der an der Ursache ansetzt und nicht nur Symptome lindert. 

Die Rolle der Montmorency Sauerkirsche

Eine dieser natürlichen Optionen ist die Montmorency-Sauerkirsche, eine spezielle Kirsch-Sorte aus Nordamerika, die besonders reich an Anthocyanen und Polyphenolen ist. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, entzündungshemmend und unterstützen den Körper dabei, überschüssige Harnsäure auszuleiten. 

Studien deuten darauf hin, dass der regelmäßige Konsum von Montmorency-Sauerkirschprodukten helfen kann, den Harnsäurespiegel zu regulieren und die Häufigkeit von Gichtanfällen zu reduzieren. 

Da frische Montmorency-Kirschen in Europa kaum erhältlich sind, setzen viele auf konzentrierte Produkte wie Cherry PLUS, die den Saft vieler Kirschen in einer kleinen Menge Konzentrat bündeln. Das erleichtert die tägliche Aufnahme. 

Cherry PLUS Konzentrat

Cherry PLUS enthält 100 % Montmorency-Sauerkirsche ohne Zusätze, wird regelmäßig auf Reinheit und Wirkstoffgehalt geprüft und bietet eine der höchsten Konzentrationen an Anthocyanen auf dem Markt – wahlweise als hochkonzentriertes Saftkonzentrat oder in praktischer Kapselform. So lässt sich die tägliche Aufnahme der wertvollen Pflanzenstoffe einfach und zuverlässig umsetzen.

Praktische Alltagstipps

Damit diese Maßnahmen langfristig wirken, ist es wichtig, sie konsequent in den Alltag zu integrieren. Das gelingt am besten mit kleinen, aber beständigen Gewohnheiten: 

  • Trinken, trinken, trinken: Mindestens 2–3 Liter Wasser pro Tag. 
  • Bewusste Ernährung: Mehr Gemüse, Vollkornprodukte und Milchprodukte, weniger Fleisch und Alkohol. 
  • Kirschmoment einplanen: Cherry PLUS oder andere Sauerkirschprodukte regelmäßig in den Speiseplan einbauen. 
  • Gewicht im Blick behalten: Schon 5–10 % Gewichtsverlust können den Harnsäurespiegel deutlich senken. 
  • Bewegung: Sanfte Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Walking entlasten die Gelenke. 

Fazit

Gicht ist zwar schmerzhaft, aber kein Schicksal, dem man hilflos ausgeliefert ist. Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Bewegung und gezielten Unterstützern wie der Montmorency-Sauerkirsche lässt sich viel erreichen, sowohl zur Vorbeugung als auch im Alltag zwischen den Anfällen. Wichtig bleibt: Bei ersten Symptomen ärztlichen Rat einholen und gemeinsam einen individuellen Plan erstellen. 

Quellen

  1. Zhang, Y., Neogi, T., Chen, C., Chaisson, C., Hunter, D. J., & Choi, H. K. (2012). 
    Cherry consumption and decreased risk of recurrent gout attacks. Arthritis & Rheumatism, 64(12), 4004–4011. https://doi.org/10.1002/art.34677 
  2. Martin, K. R., Burrell, L., & Bopp, J. (2018).  Montmorency tart cherry (Prunus cerasus L.) reduces biomarkers of inflammation and oxidative stress in overweight and obese adults: A randomized, controlled trial. Journal of Functional Foods, 39, 341–351. https://doi.org/10.1016/j.jff.2017.10.025 
  3. Keane, K. M., George, T. W., Constantinou, C. L., Brown, M. A., Clifford, T., & Howatson, G. (2016).  Effects of Montmorency tart cherry (Prunus cerasus L.) consumption on vascular function in men with early hypertension. The American Journal of Clinical Nutrition, 103(6), 1531–1539.  https://doi.org/10.3945/ajcn.115.122073 
  4. Bell, P. G., Gaze, D. C., Davison, G. W., George, T. W., Scotter, M. J., & Howatson, G. (2014).  Montmorency tart cherry (Prunus cerasus L.) modulates oxidative stress and inflammation in healthy humans: A randomized, placebo-controlled trial. Journal of Functional Foods, 11, 82–90. https://doi.org/10.1016/j.jff.2014.09.009
  5. Jacob, R. A., Spinozzi, G. M., Simon, V. A., Kelley, D. S., Prior, R. L., Hess-Pierce, B., & Kader, A. A. (2003). Consumption of cherries lowers plasma urate in healthy women. The Journal of Nutrition, 133(6), 1826–1829. https://doi.org/10.1093/jn/133.6.1826 
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