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Gicht durch Ernährungsumstellung allein bekämpfen

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Johanna fragte vor 5 Jahren

Bei Gicht ist eine Änderung des Lebenswandels zur Behandlung und Prävention der Anfälle unerlässlich – oder zumindest hat das der Arzt so gesagt. Tabletten schlucken muss ich trotzdem und ich tue es mäßig gerne, wenn das bedeutet keine Schmerzen zu haben, dennoch frage ich mich, ob das auf Dauer wirklich so gesund sein kann. Hat schon einmal jemand hier erlebt, dass es durch eine Veränderung der Ernährung alleine zu einer ausreichenden Reduktion der Harnsäure gekommen ist? Wenn ja, was habt ihr dafür getan? Wie sieht euer Ernährungsplan heute aus? Gibt es vielleicht pflanzliche und gesündere Alternativen zu Diclofenac & co?

11 Antworten
Dagmar antwortete vor 5 Jahren

Hallo Johanna,

Die Ernährung ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn es um Gicht geht. Je nachdem, wie viel Purin wir mit der Nahrung zu uns nehmen, beeinflussen wir den Harnsäure-Spiegel im Blut. Allerdings ist es schwierig den Harnsäure-Spiegel allein mit der Ernährung zu senken, da erhöhte Harnsäure häufig auch auf eine Stoffwechselstörung zurückzuführen ist. In diesem Fall würde es einfach nicht reichen, weniger Purin zu sich nehmen, da die anfallende Harnsäure nicht vernünftig ausgeschieden wird.

Wahrscheinlich ist eine Ernährungsumstellung nur dann ausreichend, wenn man zuvor den Harnsäure-Spiegel durch eine extrem ungesunde Ernährung in die Höhe getrieben hat, und daraufhin einen kompletten Lebenswandel anstreben muss.

Du musst letztlich mit deinem Arzt besprechen, ob er es für möglich hält, ohne Medikamente auszukommen. Viele Ärzte sprechen diese Möglichkeit auch einfach deswegen nicht an, weil die extremen Restriktionen in der Ernährung die meisten Leute abschrecken, sodass sie lieber Tabletten nehmen. Wenn man sie dann jedoch fragt, sind sie oft durchaus offen für eine solche Alternative.

Ich hoffe meine Antwort konnte dir zumindest ein bisschen weiterhelfen 🙂

Marie antwortete vor 2 Jahren

Hi, ich habe letztens gelesen, dass eine Ernährungsumstellung eine der ersten Maßnahmen ist, die empfohlen wird. Wie meine Vorrednerin gesagt hat, sollten die Purine reduziert werden.Ich hab hier auch über weitere Alternativen gelesen. Ich hab hier auch noch über Alternativen gelesen. Vielleicht hulft es dir.

Marie antwortete vor 2 Jahren

Ich habe beim ersten Post, gar nicht den Artikel hinterlassen. Tut mir leid, es war hier https://www.arzneimittelfakten.de/gicht-medikamente-test/

hannawirz antwortete vor 2 Jahren

Ganz alleine durch eine Ernährungsumstellung stelle ich mir die Bekämpfung von Gicht schon etwas schwieriger vor. Ich würde eine Kombination aus leichtem Sport und einer purinarmen Ernährung empfehlen.

MariaMaria antwortete vor 2 Jahren

Hallo, da schließe ich ich @hannawirz an. Dazu würde ich auch raten und das hat mir selber auch sehr gut geholfen. 

Hanna antwortete vor 2 Jahren

Ich versuche auch, meine Symptome durch eine gesunde Ernährung in Schacht zu halten. Leider ist ja auch Obst immer wieder in der Kritik, weil im Körper Purin entsteht, wenn die Fructose abgebaut wird und der Fruchtzucker eher contra produktiv für die Ausscheidung der Harnsäure durch die Nieren ist. Ich bin mir nicht sicher ob es deshalb vielleicht sinnvoll ist, Vitamine zu supplementieren. Es gibt ja zum Glück viele Anbieter, die Vitaminpräparate ohne Zucker anbieten. Ich habe mich auf der Seite mal umgesehen: , habt ihr Erfahrungen mit den Präparaten oder mit Supplements im Allgemeinen?

Ich freue mich auf eure Antworten

Hanna antwortete vor 2 Jahren

Oh der Link wurde nicht richtig übernommen, diese Vitamine habe ich gemeint: https://www.sundt.de/c/vitamine/

Marianne Lippental antwortete vor 2 Jahren

Ich denke auch dass eine Ernährungsumstellung der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Vor allem unbehandelte und natürliche Ernährung ist da am besten. Leider können wahrscheinlich nicht alle Symptome nur durch Ernährung bekämpft werden. Da hilft wohl nur ein guter Arztbesuch und bei Bedarf ein Besuch beim Ernährungsberater, der auf diese Krankheit spezialisiert ist. 

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